Therapiehunde: vom Alltagshund zum Begleiter.
Seit 2026 bringe ich die hundefachliche Perspektive in die Therapiebegleithunde-Ausbildung von Pfotentherapeut ein: Verhalten, Ausdruck, Belastbarkeit, Training und Teamarbeit. Tierwohlorientiert, ohne den Hund zu funktionalisieren.
Meine Rolle: Hundefachliche Perspektive
Viktoria bringt die hundefachliche Perspektive in die Ausbildung ein. Im Mittelpunkt stehen Verhalten, Ausdruck, Belastbarkeit, Training und Teamarbeit.
Besonders wichtig ist ihr ein tierwohlorientierter Zugang, der den Hund nicht funktionalisiert, sondern ihn als eigenständiges Lebewesen mit individuellen Grenzen und Fähigkeiten ernst nimmt.
Sie ist Teil dieser Ausbildung, weil fundierte Therapiebegleithundearbeit aus ihrer Sicht nur dann verantwortungsvoll sein kann, wenn fachliche Qualität und Tierwohl konsequent zusammen gedacht werden.
Was ein Therapiebegleithund können muss
Ruhe, Frustrationstoleranz, Freude an Körperkontakt mit fremden Menschen, Belastbarkeit bei Lärm und ungewohnten Bewegungen. Und einen Menschen, der seine Grenzen kennt und schützt. Genau das trainieren wir vorab, in Einzelstunden, Medical Training und Alltagstraining.
Die Ausbildung
Pfotentherapeut
- Träger
- Verein Gemeinsam – Mensch & Hund, Bezirk Landeck
- Umfang
- 95 Lerneinheiten
- Start
- Juni 2026
- Prinzipien
- Tierwohlorientiert · Praxisnah · Interdisziplinär · Reflexiv
- 1Tierspezifische Grundlagen: Hundeverhalten, Kommunikation, Belastbarkeit
- 2Der Mensch & der Einsatz: Rolle des Menschen, Einsatzbereiche, Zielgruppen
- 3Veterinärmedizin & Ethik: Gesundheit, Prävention, ethische Fragen
- 4Abschlussprüfung: Theorie und Praxis
Eignet sich mein Hund?
Eine ehrliche Checkliste.
Wenn du bei den meisten Punkten nickst, lohnt sich ein Eignungsgespräch. Wenn nicht, ist das kein Urteil über deinen Hund, sondern ein Hinweis, woran wir vorher arbeiten können.
- Dein Hund sucht von sich aus Kontakt zu fremden Menschen und bleibt dabei ruhig.
- Er lässt sich überall anfassen, auch ungeschickt, ohne zu erstarren oder auszuweichen.
- Er kann lange liegen bleiben, während um ihn herum etwas passiert.
- Laute Geräusche, Rollstühle, Gehhilfen und ungewohnte Bewegungen bringen ihn nicht aus der Ruhe.
- Er erholt sich schnell, wenn ihm etwas zu viel war, und zeigt das deutlich.
- Du kannst seine Stresssignale lesen und nimmst sie ernst.
Aus der Ausbildung
Hunde, die den Weg zum Therapiebegleithund gegangen sind.
- Buddyaus See
- Charlieaus Flirsch
- Laylaaus Pettneu
So bereite ich euch vor
Häufige Fragen
Gut zu wissen
Welche Hunde eignen sich als Therapiebegleithund?
Nicht die Rasse entscheidet, sondern das Wesen: menschenfreundlich, belastbar, ruhig, mit klaren Grenzen und einem Menschen, der diese Grenzen liest. Im Eignungsgespräch schauen wir ehrlich hin.
Wer bietet die Ausbildung an?
Der Verein Gemeinsam – Mensch & Hund unter der Marke Pfotentherapeut im Bezirk Landeck. Ich bringe dort die hundefachliche Perspektive ein. Anmeldung und Kosten laufen direkt über pfotentherapeut.at.
Wie bereite ich meinen Hund vor?
Mit Medical Training für entspanntes Handling, Alltagstraining für Ruhe unter Ablenkung und Einzeltraining für die Basics. Das machen wir gemeinsam, bevor die Ausbildung startet.
Was ist der Unterschied zwischen Therapiehund und Therapiebegleithund?
Ein Therapiebegleithund arbeitet gemeinsam mit seinem Menschen in Schule, Pflege oder Therapie mit. Er ersetzt keine Therapie, er begleitet sie. Genau darauf ist die Ausbildung ausgelegt.
Erstgespräch
Eignungsgespräch anfragen.
Wir schauen uns deinen Hund gemeinsam an und besprechen ehrlich, ob und wie der Weg zum Therapiebegleithund für euch passt.
Oder über das Kontaktformular.